Webinaren

Die gratis auf iMooX.at zur Verfügung stehenden Online-Kurse befähigen die Teilnehmenden, ihre eigenen kreativen Ideen mit Hilfe von Processing und unter Anwendung grundlegender Programmierkonzepte umzusetzen und typische, einfache Problemstellungen durch Programmierung zu lösen.

Der Einstieg in die Welt der Programmierung kann einfach, spielerisch und überaus kreativ sein! Vor allem kann er Spaß machen – zum Beispiel mit grafischen Kunstwerken, Animationen, Max auf der Suche nach der ältesten Person oder dem Computerspiel Pacman! Dazu wird die JAVA-ähnliche Programmiersprache Processing verwendet, mit welcher Grafiken, Animationen und andere audiovisuelle Inhalte einfach erstellt werden können.

Zielgruppe: Interessierte Schülerinnen und Schüler ab der 5. AHS (Schulstufe), (Informatik-) Lehrende und alle, die gerne Programmieren lernen möchten – sie alle haben dazu ab sofort im Rahmen von “Programmieren mit Processing”, den ersten TU Wien-MOOCs (Massive Open Online Course), die Möglichkeit.

Es ist die Programmiersprache erster Wahl für Millionen von LehrerInnen auf der ganzen Welt, die Schulkindern Programmierkonzepte näher bringen wollen. Sowohl Lehrpersonen, als auch SchülerInnen, brauchen keine Vorkenntnisse. Die Live-Webinare von der Dauer von zwei Schulstunden sind darauf zugeschnitten eine Einführung in das Programmieren mit Scratch für die ganze Klasse zu geben.

Am 13.10. und 14.10. gab Philipp Prinzinger (TU Wien) eine Einführung zu Scratch. Die Beispielübung ist die Programmierung eines Chatbots – eine Programmierherausforderung des Hackathon 4GoodAI 2020 (Einreichung: 3.11. 2020)

Die Live-Webinar von der Dauer von einer Schulstunde  ist darauf zugeschnitten eine Einführung in CS Unplugged für die Lehrpersonen zu geben. 

CS Unplugged ist eine Sammlung kostenloser Lehrmaterialien, durch die Informatik anhand von anregenden Spielen und Aufgaben mit Karten, Bindfaden, Wachsstiften und viel Herumrennen gelehrt wird. Viele der Aktivitäten basieren auf Mathematik, z.B. Anwendung von Binärzahlen, Funktionen und Graphen, Modelle, Sortierprobleme und Kryptographie. Andere sind gut auf den technischen Lehrplan angepasst und fokussieren auf Wissen und Verständnis, wie Computer funktionieren. Die SchülerInnen sind aktiv in Kommunikation, Problemlösung, Kreativität und Denkfähigkeit in einem sinnvollen Kontext involviert. Die Aktivitäten bieten auch eine sehr interessante Möglichkeit, das „informatische Denken“ zu verstehen, das in den Lehrplänen an Boden gewinnen soll.

Informatisches Denken

Seit einigen Jahrzehnten – publik gemacht durch die amerikanische Informatikerin Jeanette Wing – hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass Menschen, die sich mit Informatik beschäftigen, eine ganz bestimmte Art von Denken entwickeln. Wing hat das Computational Thinking (informatisches Denken) genannt. Es ist eine Art des Denkens, das algorithmisch und prozessorientiert ist, und bei dem Abstraktion und Effizienz eine besondere Rolle spielen. Mehr hier

Das informatische Denken (ID) kann in allen Altersstufen vom Kindergarten bis zur Matura, und natürlich auch darüber hinaus, gelernt und gelehrt werden. Das ID vertieft das Verständnis für Algorithmen und Logik in allen Feldern der Wissenschaft, sei es Physik, Chemie, Biologie, Astronomie, Mathematik oder die Geistes- und Humanwissenschaften (Einsatz der Informationstechnologie).

Zielgruppe: Lehrpersonen (Unterstufe, Volksschule oder Einzelpersonen)

Über den Referenten

Philipp Oppel: „Ich liebe es, Dinge zu schaffen, die andere Menschen glücklich machen. Ich bin 25 Jahre alt, studiere und arbeite bei Siemens, sowie als Tutor an der TU Wien.  Leidenschaft für Sport und Gesundheit und natürlich für Maschinen.“

Was kann man mit sechs achtblitzigen Legosteinen machen? Wahrscheinlich mehr, als Sie denken. Zunächst einmal können Sie über 915 Millionen Kombinationen erstellen. Noch wichtiger ist, dass Sie die Fähigkeit eines Schülers, Naturwissenschaften, Technik, Ingenieurwesen, Mathematik und Lesen zu lernen, erheblich verbessern können.

Webinar: Eine Armprothese für Dario: Mit Lego WeDo 2.0 Lebensthemen aufgreifen, erkunden und gestalten

Dario ist ein Junge, der eine Armprothese hat, die so gestaltet wurde, dass er sie selbst mit Lego anpassen und programmieren kann. Ausgehend von dem Beispiel-Thema Inklusion werden wir zeigen, wie Klassen der Primarstufe an Alltagserfahrungen (Sachthemen) anknüpfen können, diese im Modell nachbilden und kreativ erweitern um das Erkannte wieder auf die eigene Umwelt rück zu beziehen. Die Schülerinnen und Schüler lernen dabei spielerisch kooperativ zu konstruieren, Programcode zu erstellen und zu verändern und Kompetenzen in Computational Thinking. Lernen sie im Kurs, wie sie einen Workshop mit LegoWedo 2.0 in ihrem Unterricht (oder zu Hause) umsetzen können. Dazu gibt es reichlich Anregungen und Material. Padlet: https://padlet.com/eis/dario

Vortragender

Mag. Michael STEINER Arbeitet am Institut für übergreifende Bildungsschwerpunkte IBS der Pädagogischen Hochschule Wien im Zentrum für Lerntechnologie und Innovation ZLI. Leitet des Education Innovation Studios zu Coding und Robotic und ist für das Arbeitsfeld informatische Bildung am ZLI verantwortlich. Lehrt zu Didaktischem Design und Lehr-Lernorganisation in Informatik in der Lehrer*innen Ausbildung an der UNI Wien. Forscht zu netzwerkbasierter Unterrichtsentwicklung mit digitalen Medien. michael.steiner@phwien.ac.at | www.phwien.ac.at EIS-Weblog: http://zli.phwien.ac.at/lernraum/eis/   Zielgruppe:  Lehrpersonen (Volkschule) oder Eltern (Volkschule)

Ein Chatbot ist ein textbasiertes Computerprogramm, das die Kommunikation zwischen zwei Menschen simuliert. Das Besondere: Der Chatbot ist kein Mensch, sondern eine Applikation, die auf künstlicher Intelligenz basiert. Immer mehr Unternehmen setzen auf Chatbots als Unterstützung im Kundenservice. So auch die Stadt Wien.

Am Montag, 12.10. gab Sindre Wimberger, Webentwickler und Content Creator der Stadt Wien, das Thema der Künstlicher Intelligenz und Spracherkennung mit Hilfe seines „WienBots“ näher.