Über das Projekt ADA

Ada Lovelace (1815-1852), die ganz ohne Computer und rein durch informatisches Denken Geschichte als erste Programmiererin schrieb, ist Namensgeberin des Projektes ADA – Algorithmen Denken Anders.

Das Projekt ADA steht für eine kreative Auseinandersetzung mit informatischem Denken, das alle Bereiche der Digitalisierung, die für Innovation, Wachstum, Beschäftigung und Wettbewerbsfähigkeit von entscheidender Bedeutung sind, gestaltet.

Die Aktivität „Das weltgrößte Sortiernetzwerk“ ist der Auftakt des Projekts ADA.

Um den Zugang zu und den Erwerb von Fähigkeiten aus dem Bereich der Informatik zu erleichtern, wird das Projekt die international gepriesene Lehrmittelsammlung „CS Unplugged” jetzt auch auf ADA.wien zur Gänze auf Deutsch veröffentlichen. Die Kapitel des Buches werden zwischen September 2019 und Februar 2020 monatlich nacheinander herausgegeben.

Das ADA-Projekt bietet auch einen Anreiz zur kritischen Bewusstseinsbildung zu Technologie und Technologieentwicklung, z.B. mit Aufgaben beim „Hackathon for Good AI”, der im Herbst 2019 und im Jänner 2020 stattfinden wird.

Außerdem bringt das Projekt durch die Veranstaltungsreihe „Tagebuch der Informatikerin” Jugendliche aus Universitätsstädten in Österreich mit weiblichen Vorbildern, die eine erfolgreiche Karriere in der Informatik gemacht haben, in Kontakt.

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Agata Ciabattoni Professorin an der TU Wien

Das Ziel des ADA-Projektes liegt darin, LehrerInnen – auch jenen in der Volksschule – Materialien für Ihren Unterricht zur Verfügung zu stellen, die informatisches Denken fördern und den Schülerinnen und Schülern die Grundideen der Informatik näher bringen, auf eine Weise, die Spaß macht.

Stefan Szeider Professor and der TU Wien

Die Auseinandersetzung mit Algorithmen und ihrer Bedeutung für die digitalen Welt muss früh beginnen. Wir möchten daher auch gezielt Verbindungen zwischen Universitäten und Schulen schaffen, um Lehrerinnen und Lehrern neue Möglichkeiten zu bieten, Grundkenntnisse über Digitalisierung und Algorithmen auf kreative Weise zu vermitteln.

Das Projekt ist geleitet durch das VCLA – ein Kompetenzzentrum für Algorithmen und Logik an der Fakultät für Informatik der Technischen Universität Wien, unter der Leitung von Prof. Agata Ciabattoni und Prof. Stefan Szeider. Es wurde 2011 ins Leben gerufen, um das Bewusstsein um die Bedeutung von Logik und Algorithmen zu stärken – sowohl in der wissenschaftlichen Welt als auch in der breiten Öffentlichkeit.

Logik und Algorithmen stehen für eine Vielzahl von Themen und spannen dabei den Bogen von Grundlagenforschung zu industrieller Anwendbarkeit. Die ForscherInnen an der Fakultät für Informatik der TU Wien arbeiten an effizienten Lösungen für algorithmische Probleme, die für künstliche Intelligenz, Datenbanken, Computer Security und das Suchen von Hard-/Softwarefehler von zentraler Bedeutung sind. TU Wien nimmt in diesem wichtigen Gebiet der Informatik eine international herausragende Position ein.

ProjektmitarbeiterInnen

Assoziierte

Fördergeber

Gefördert durch die Wirtschaftsagentur Wien. Ein Fonds der Stadt Wien.
Gefördert durch BMVIT – Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie.

Kooperationspartner