Tagebuch der Informatikerin in Salzburg

Tagebuch der Informatikerin in Salzburg

In der ersten Februarwoche wurde die Workshopreihe „Tagebuch der Informatikerin” mit Workshops in Salzburg fortgesetzt. Über 50 Mädchen nahmen an den Pilot-Workshops teil, die an einer der Salzburger Schulen und im Rahmen des I-Day an der Universität Salzburg stattfanden. Programm des I-Day 2020 hier.

Die Workshops wurden von Prof.in Ana Sokolova (Formale Methoden, Universität Salzburg) geleitet. Lesen Sie eine kurze Zusammenfassung der Workshops, die von der Abteilung für Informatik an der Universität Salzburg vorbereitet wurden – hier.

In der informellen Diskussion mit den Mädchen in den Schulen der Bundesländer versuchen die Forscherinnen und Praktikerinnen, die Stereotypen, die viele der Schülerinnen über Informatik haben, zu dekonstruieren und zu zeigen, dass Informatik viel mehr ist als Programmierung oder Excel-Blätter.

Anhand konkreter Rolemodels sollen Mädchen mit Informatik-Themen und Lebensläufen vertraut gemacht werden, um ihnen die Scheu davor zu nehmen. Die Mädchen sollen auch Gelegenheit haben über eigene Erfahrungen, Interessen und Sorgen zu reden.

Die Workshopreihe begann Ende Januar 2020 in Wien und schloss am 14. Februar mit einem Workshop an einer Schule in Graz ab. Fast 300 Mädchen nahmen an den Workshops in Graz, Krems, Linz, Salzburg und Wien teil, die vom Projekt ADA – Algorithmen Denken Anders koordiniert wurden. Die teilnehmenden Informatikerinnen kommen sowohl aus den Forschungseinrichtungen, als auch aus privaten Unternehmen. Im informellen Rahmen erzählen Sie ihre persönliche Geschichte über die Hindernisse, Zweifel, Erfolge und Errungenschaften auf ihrem beruflichen Weg.

Das „Tagebuch der Informatikerin“ findet in Zusammenarbeit mit Informatik Austria, der OCG, e- Education Austria und EIS Education Innovation Studios des BMB und des Future Learning Labs statt. Es ist eine Aktivität im Rahmen des Projekts ADA – Algorithmen Denken Anders, geleitet durch das Vienna Center for Logic and Algorithms und gefördert durch die Wirtschaftsagentur Wien und dem BMK (Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie).