Tagebuch der Informatikerin in Niederösterreich und Wien

In der letzten Januarwoche startet die Workshopreihe “Tagebuch der Informatikerin” mit Workshops an Schulen in Wien und in Niederösterreich. Über 100 Mädchen nahmen an den Workshops teil, die an den Schulen in Wien und Krems stattfanden.

Die teilnehmenden Forscherinnen und Praktikerinnen:

Dekanin der Fakültt für Informatik, Prof. Gerti Kappel, Wirtschaftsinformatik, TU Wien
Martina Lindorfer, Sicherheit und Datenschutz, TU Wien
Hilda Tellioglu, Visuelles Rechnen & menschenzentrierte Technologie, TU Wien
Margit Pohl, Arbeitsgruppe Mensch-Computer-Interaktion, TU Wien
Marlies Temper, Datenwissenschaft und Business Analytics, FH St. Pölten

In der informellen Diskussion mit den Mädchen in den Schulen der Bundesländer versuchen die Forscherinnen und Praktikerinnen, die Stereotypen, die viele der Schülerinnen über Informatikn haben, zu dekonstruieren und zu zeigen, dass Informatik viel mehr ist als Programmierung oder Excell-Blatt.

Anhand konkreter Rolemodels sollen Mädchen mit Informatik-Themen und Lebensläufen vertraut gemacht werden um ihnen die Scheu davor zu nehmen. Die Mädchen sollen auch Gelegenheit haben über eigene Erfahrungen, Interessen und Sorgen zu reden.

Die Workshopreihe begann Ende Januar 2020 in Wien und ist am 14. Februar mit einem Workshop an einer Schule in Graz abgeschlossen. Fast 300 Mädchen nahmen an den Workshops in Graz, Krems, Linz, Salzburg und Wien teil, die vom Projekt ADA – Algorithmen Denken Anders koordiniert wurden. Die teilnehmenden Informatikerinnen kommen sowohl aus den Forschungseinrichtungen als auch aus privaten Unternehmen. Im informellen Rahmen erzählen sie ihre persönliche Geschichte über die Hindernisse, Zweifel, Erfolge und Errungenschaften auf ihrem beruflichen Weg.

Das „Tagebuch der Informatikerin“ findet in Zusammenarbeit von Informatik Austria, OCG, e- Education Austria und EIS Education Innovation Studies des BMB und des Future Learning Labs statt. Es ist eine Aktivität im rahmen des Projekts ADA – Algorithmen Denken Anders, geleitet durch Vienna Center for Logic and Algorithms und gefördert durch Wirtschaftsagentur Wien und BMK (Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie).